Owner arbeiten und Groundspeak profitiert.

Wer hält Groundspeak am Leben und sorgt für immer neue Begeisterung am Hobby? 

 

Diese Frage hat sicherlich viele Aspekte und man kann hier bestimmt verschiedene Ansichten vertreten.

 

Wir haben schon länger vor, über dieses Thema zu schreiben und der Auslöser war nun das aktuelle Interview mit den Finkenpiraten. Zitat Finkenpiraten: Von Groundspeak selbst würde ich mir wünschen, dass auch die Arbeit der Owner mehr gewürdigt wird, denn da tut sich unserer Ansicht nach, mal rein gar nichts.

 

Das sehen wir ganz genauso und nicht nur wir, sondern sehr viele Owner übers ganze Land verteilt.

Aber nichtsdestotrotz, unter dem Strich sind es immer begeisterte Cacher, die Spaß am Hobby und an der Community haben und deshalb viel Arbeit und Mühe investieren.

 

Doch sind es wirklich alle Geocacher, die dieses Hobby für Groundspeak lukrativ machen?

 

Bestimmt nicht! 

 

Groundspeak verdient in erster Linie Geld mit Premium-Mitgliedschaften und mit den Käufern von Codes für Trakables und Coins. Sicherlich auch durch Werbung und Lizenzen. Aber wenn man sich mit dem Hobby etwas länger beschäftigt und versucht zu verstehen, warum es Menschen gibt, die Dosen suchen, wird man schnell zu der Erkenntnis kommen, dass es letztlich alleine die schönen Erlebnisse mit dem Dosensuchen sind, die Cacher bei der Stange halten. Geocacher würden nicht Cachen gehen, wenn sie nicht Spaß am suchen hätten und sie immer wieder etwas Neues entdecken würden und wenn es keine Dosen und damit Abenteuer gäbe.

 

Die Dosen sind es, die uns immer wieder in die Natur locken und uns die tollen Erlebnisse bescheren. Diese Dosen werden von Ownern gelegt, die gemeinnützig dieser Community Ihre Arbeit, Ihr Geld, und letztlich auch Ihre kreativen Ideen zur Verfügung stellen. Sie sind es, die Groundspeak am Ende das Geld in die Kassen spülen. Ohne Dosen wäre Groundspeak heute nicht da, wo sie sind. Dies zeigt sich z. B. an Open Caching, hier sind deutlich weniger Dosen gelistet und auch die Qualität ist größten Teils eine andere. Sie stehen nicht auf dem Level, auf dem Groundspeak NOCH steht.

Was wenn Owner keine Dosen mehr legen möchten? Was wenn mehr Dosen archiviert werden als neue gepublisht?

Der Trend spricht hier eine deutliche Sprache und die wird auch Groundspeak nicht entgangen sein.

Es werden zurzeit deutlich mehr Dosen ins Archiv geschickt, als neu gelegt. 

Auch mit Petlingen an der Leitplanke oder Nanos an Verkehrsschildern kann man keine neuen Geocacher zum Hobby überreden. Für viele Altcacher ist dies eine gute Nachricht. Aber gerade die Altcacher achten nach einiger Zeit als Dosensucher mehr auf Qualität. Da helfen Souvenirs / Klebebildchen im Profil auch nicht.

1138 Owner haben aktuell in Deutschland mehr als 1000 Favoritenpunkte auf Ihre Caches vereint. Diese Owner sind es unter anderem, die einen großen Anteil daran haben, dass das Hobby interessant ist und bleibt. Mit Ihrer Leistung für die Community wird dieses Hobby langfristig am Leben gehalten. Sie bauen Dosen, die vielen Cachern gefallen und die sie begeistern. Sie sind auch diejenigen, die sich um ihre Dosen kümmern und sie pflegen. Dies übrigens über Jahre. Qualität an der Dose ist der Schlüssel zum Erfolg. Das geht nur mit Cacheownern, die bereit sind für Groundspeak und die Community Arbeit zu leisten. Wir finden auch, dass Veranstalter von Großevents einen riesigen Teil der Arbeit und der Werbung für Groundspeak übernehmen und von den Reviewern will ich gar nicht erst anfangen.

 

Groundspeak wiederum macht nicht das Geringste, um diesen Ownern und Helfern einen Anreiz zu bieten oder Sie zu unterstützen bzw. Sie für Ihre Leistung zu belohnen. 

 

Wir finden, das sollte jetzt endlich mal gehör bei Groundspeak finden. 

Es erwartet keiner Geld oder besondere Zuwendungen aber wenigstens eine kleine Anerkennung, bis in die Tiefe der Community wäre toll. Eine Builder Coin oder vielleicht ein kostenloses Premium Jahr. Einfach nur ein Zeichen des Dankes für diejenigen, die viel Mühe und Zeit in Einnahmen für Groundspeak verwandeln.

 

Souvenirs können Sie sich hierfür jedoch echt sparen und auch die Auszeichnung zum Geocacher des Monats dürfte für die Meisten Owner eher ein schlecht ereichbares Ziel sein.

 

Wir hoffen, dass sich etwas tut und Groundspeak sich etwas bewegt, bevor viele Owner die Lust verlieren, neue und coole Dosen mit Qualität für alle zu bauen.