· 

Mit Geocachern Geld verdienen!

Das Thema ist vergleichsweise alt und trotzdem stolpere ich immer wieder mal darüber. Es nervt mich mal mehr, mal weniger. Ob wegen neuer immer gleicher und nicht sonderlich nützlicher Zeitungen, die aggressiv über alle Kanäle beworben, beworben und immer wieder beworben werden. Oder ob mal wieder geringfügig beschäftigte z. B. zum Dosenbauen mit eigener Werkstatt auf 450€ Basis in ganz Deutschland gesucht werden um immer noch mehr Geocacher zum verdienen zu instrumentalisieren.

Schon immer gab und gibt es deutliche Kritik an der Kommerzialisierung unseres tollen Hobbys Geocaching. Von Aussagen wie, "dass macht unser Hobby kaputt" bis "das gehört sich nicht", "die andauernde Werbung nervt" oder "es ist unfair denen gegenüber, die sich kostenlos engagieren" ist alles dabei. Ich erinnere mich an den Aufschrei der Community, als Staubfinger0702 nach jahrelangem ehrenamtlichen Engagement, plötzlich Geld mit seinen Dosen verdienen wollte. Aber ist diese Kritik wirklich berechtigt? Ich persönlich finde das Verdienen an Leistungen um das Hobby völlig legitim, es sollte aber transparent und nachvollziehbar sein und Kosten / Leistungen sollen nicht "hinten herum" erschlichen werden. Es sollte in der Tat fair zugehen. Die Geocacher sollten jedenfalls wissen, wenn man mit ihnen Geld verdient und wofür sie bezahlen. Immer dann wenn jemand versucht dies quasi durch die Hintertür zu tun, sollte man dies auch so benennen und mitteilen. Auch daher schreibe ich diesen Artikel.

Wie funktioniert das mit dem Geld verdienen, wer verdient denn eigentlich und was macht es mit dem Hobby und den Geocachern?
Wir wollen dieses Thema ein wenig beleuchten und auch unsere Meinung dazu äußern.

Groundspeak verdient schon immer Geld mit der Bereitstellung der Plattform, Mitgliedsbeiträge bzw. Premium Mitgliedschaften, Lizenzen für Drittanbieter wie z. B. für Apps, API Nutzung sowie Shoplizenzen und natürlich auch durch den Verkauf von Codes auf Trackables oder der Vermietung des Signalkostümes auf Mega Events um nur einige zu nennen. Im übrigen auch mit kommerziellen GeoTouren, welche richtig Geld für die Firmen kosten. Hierzu gibt es einen tollen Artikel von GC-Lausitz.de.

Quelle: www.project-gc.com
Quelle: www.project-gc.com

Das Geschäft läuft mal besser und mal schlechter, abhängig von den Nutzern und deren Interesse am Spiel. Auch hat sich Groundspeak an der Platform Project-GC beteiligt und oh Wunder, einige Zeit später wurden die statistischen Zugriffsmöglichkeiten auf der Hauptplatform Geocaching.com etwas gekürzt und zusammengestrichen. So kann man z. B. nicht mehr so einfach in einer Cacheliste nach Favoritenpunkten sortieren. Ein Schelm, wer nun denkt, Groundspeak würde die Statistikplattform Projekt GC und deren sehr ausgeprägten Filter damit stärken wollen ...

Wie auch immer, der Aufschrei in der Community war für uns zumindest nicht sehr laut zu hören. Man hat diese versteckte Preiserhöhung stillschweigend geschluckt ohne zu murren.
Schließlich hat Groundspeak ja ganz offensichtlich Kosten mit der ganzen Hobbygeschichte. Es scheint sich jedoch zu lohnen und Groundspeak ist wohl auch ein sehr beliebter Arbeitgeber in Seattle. Es läuft also.

Wie ist es aber mit Firmen z. B. in Deutschland?
Shops laufen hauptsächlich im Nebengewerbe da sie als Vollzeitgeschäft gröstenteils nicht genügend abwerfen, es mag Ausnahmen geben ... trotzdem ist es schwer hier gut mit Zubehör wie Stempeln, TBs und Coins oder Cachingausrüstung zu verdienen. Immer wieder sind in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte in Ermangelung an Rentabilität vom Markt verschwunden oder krebsen eben so vor sich hin. Wenn man auch noch andere Einkünfte hat, mag das wohl funktionieren. Die Kritik über diese Art des Geldverdienens in der Community ist sehr gering bis fast nicht vorhanden. Man kann so aber auch nicht reich werden.

Ein findiger Hannoveraner
(Daniel Pflieger) hat allerdings die Möglichkeit entdeckt, wie ein kleiner "Tausendfüßler" seine Finger in vielerlei kleine Geocachingtöpfe zu stecken und überall etwas von der Schaumkrone abzustrampeln. Er setzt vor allem auf Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit, das Hobby und natürlich auch er selbst, muss immer präsent gehalten werden. Dies geschieht durchaus offensiv über alle Kanäle und warum auch nicht, mit Geocachern kann man Geld verdienen! Da lohnt jeder Artikel.

Ja mit Geocachern kann man auch Geld verdienen, man kann sie z. B. in Urlaub schicken, betreutes Cachen mit Cacher Reisen, also ein Reisebüro. Finde ich legitim, das ist eine transparente Sache für Cacher, die sich keine Mühe mit dem ausarbeiten von Touren machen möchten. Man zahlt einen festen Preis für eine Dienstleistung. In diesem Fall ein Allinklusive Urlaub zum Cachen. Daumen hoch, für alle die das mögen.

Sprüche auf www.geheimpunkt.de/kundenschatz/
Sprüche auf www.geheimpunkt.de/kundenschatz/

Man kann Geocacher aber auch "Verkaufen" Das heißt dann "Kundenschatz" (http://www.geheimpunkt.de/kundenschatz/) und funktioniert so: Man lässt Geocacher von zahlenden  Firmen gesponserte Dosen finden. Also baut die Firma Geheimpunkt kleine technische "Sehenswürdigkeiten" und lässt sich von der Firma, welche den Cache bezahlt hat für jeden Log eines Finders (Geocachers) eine Prämie zahlen. Werbeeinnahmen, fürs heranlocken von ahnungslosen Cachern. Die Dosen sind unter den ganzen von der Community ehrenamtlich und aus Spaß am Hobby gelegten Dosen erst mal nicht zu unterscheiden. Dosen, welche normalerweise von ehrenamtlichen Ownern gebaut werden, sind die "Tarnung" für dieses Geschäft! Denn die Kommerziellen Dosen fallen unter den ehrenamtlichen (normalen) Dosen überhaupt nicht auf. Durch ihre Machart, die ja bezahlt wird heben sie sich aber ab und hamstern jede Menge Favos. Dafür wird am Cache ordentlich Werbung gemacht. Je mehr Favos, um so besser und je mehr ahnungslose Geocacher kommen, um so mehr verdient die Firma von Daniel Pflieger. Nur das die Geocacher oft nicht mal merken/wissen, dass sie für die "tollen Dosen" zum Geld verdienen benutzt werden.

Sie werden vor Ort auch ganz gezielt dazu animiert eine Leistung in Anspruch zu nehmen. Sie sollen "zu Fans der Unternehmen" werden. Allerdings müssen sie das nicht um loggen zu dürfen, sonst wäre es gemäß der Geocachingguidelines nicht Regelkonform. Müssen sie auch nicht, der Onlinelog alleine reicht ja aus, dass Kohle an Pflieger fließt.

Das ist für mich persönlich von allen vorgenannten Versionen, Geld mit dem Hobby Geocaching zu verdienen allerdings auch die, welche ich persönlich als  "schäbig und zumindest moralisch unlauter" bezeichnen würde und für unser Hobby die schlechteste aller Möglichkeiten. Sie dient nämlich nicht dem Hobby oder den Geocachern bzw. der Community sondern in erster Linie einer kleinen Personengruppe die schlicht unter dem Deckmantel der ganzen kostenlosen Communitydosen Kohle machen möchte. Diese Unternehmung erzeugt öffentliches Aufsehen in einem Hobby, welches mal im verborgenen stattgefunden hat. Der Benefiz für das Hobby sind einzig etwas bessere Dosen, die jedoch unzählige Cacheowner auch tausendfach Ehrenamtlich zur Verfügung stellen ohne Geld damit zu verdienen. Beim Kundenschatzkonzept wird der Geocacher ungefragt und völlig intransparrent als Ware, potenzieller Kunde und Messbare Größe an Unternehmen verkauft. Dies getarnt in einem Hobby, welches sich rühmt, von der Community und vom gemeinsamen Ehrenamt für die Cacher zu Leben. Man denke nur an die vielen tausende freiwillige Helfer, Reviewer, Owner und Übersetzer welche direkt oder indirekt für Groundspeak tätig sind und ohne die es überhaupt keine Basis für Pflieger und seine Firma geben würde. Das "schäbige" daran würde sich vielleicht ändern, wenn solche kommerziellen Dosen mit einem Attribut ($) gekennzeichnet würden oder schon im Cachelisting deutlich darauf hingewiesen würde, dass der Cache nur durch finanzielle Zuwendung von Firmen so "toll" geworden ist und das mit jedem Log Geld verdient wird. Dann könnte der Cacher ganz transparent entscheiden ob er sich zum Geldverdienen instrumentalisieren lassen möchte oder nicht. 

Übrigens gibt es nur Geld, wenn ihr online loggt. Nur dann lässt sich der Besuch nachweisen und wird abgerechnet. Wenn ihr nicht online loggt, fließt auch kein Geld. Nur falls ihr euch nicht ungefragt vom Geoheimnisträger (so heißt der Owner hinterm Geld verdienen) instrumentalisieren lassen möchtet.

Für alle anderen, die ihm helfen wollen, er sucht noch 450€ Kräfte zur Gewinnmaximierung und günstigen deutschlandweiten Expansion. Damit auch vor deiner Haustüre Firmen mit Geocachern Geld verdienen.

 

In diesem Sinne, Happy Caching Die Blümchen

Kommentar schreiben

Kommentare: 8
  • #1

    A non commercial cacher (Mittwoch, 08 September 2021 09:36)

    Zitat:"Das "schäbige" daran würde sich vielleicht ändern, wenn solche kommerziellen Dosen mit einem Attribut ($) gekennzeichnet würden oder schon im Cachelisting deutlich darauf hingewiesen würde, dass der Cache nur durch finanzielle Zuwendung von Firmen so "toll" geworden ist und das mit jedem Log Geld verdient wird. Dann könnte der Cacher ganz transparent entscheiden ob er sich zum Geldverdienen instrumentalisieren lassen möchte oder nicht. "

    Nun ja, es steht ja inzwischen in den Listings, z.B. im Listing zu https://coord.info/GC7CKQA

    "Dieser Geocache wird gesponsert von Machwitz"

    Ich hatte mal bei einer Gelegenheit unsere lokalen Reviewer dazu befragt, und unter vorgehaltener Hand war damals die Rede davon, dass sich die Reviewer Großteils geweigert hatten weiter Caches von Daniel zu publishen, eben weil sich gerne irgendein Schmuhkram dahinter verbirgt. Und Daniel musste in allen seinen Kundenschätzen auch nachträglich diesen Passus einbauen. Btw. hier im Norden werden inzwischen alle Daniel Caches auch nicht mehr von unseren Reviewern freigeschaltet, das macht der HQ Account GeotoursHQ oder HQAdmin.

  • #2

    Michael (Mittwoch, 08 September 2021)

    Wie ist dass mit der Abrechnung der Logs bei Spät Loggern die weit nach einem Abrechnungs Zeitraum onlige loggen ? Fliesst die Kohle dann rück wirkend ?

  • #3

    Die Blümchrn (Mittwoch, 08 September 2021 12:49)

    Danke schon mal für die ersten sehr schnellen Kommentare, ich würde gerne kurz auf sie eingehen:
    Zu Kommentar #1: Ja Du hast völlig Recht, da steht im Listing, dass der Cache gesponsort wurde. Ist hierdurch aber auch klar, welche Absichten hinter dieser Dose stecken? Weiß wirklich jeder Geocacher, der auf Grund der teils hohen Favoquote hier hergelockt wird, was man mit ihm zu tun gedenkt, dass er als auswertbares Objekt oder potenzielle Geldquelle gesehen wird? Geocachen soll für Cacher mal abgesehen vom Premiumbeitrag kostenlos sein. Owner und Reviewer arbeiten kostenlos. Ja sogar das verlinken einer einfachen Speisekarte ist bei Events verboten und dann so etwas? Das sollte zu mindest mal offen klar gestellt sein.
    Zu Kommentar #2: Die Gesamtzahl der Logs ist sicherlich bei der Abrechnung maßgebend und im Listing sichtbar und wenn einer später hinzu kommt, lässt der sich bestimmt noch abrechnen egal wann er online geht.

  • #4

    ein Cacher (Mittwoch, 08 September 2021 19:15)

    Das Thema hatte JR849 in seinem Blog vor Jahren schon mal thematisiert, aber das doch offenbar recht kontroverse Thema scheint nicht abzureißen.

    Wobei ich den kleinen Seitenhieb auf Project-GC überhaupt nicht verstehe. Ich nutze die Seite sehr oft (im Grunde täglich) und habe mein PM-Zugang dort zuletzt sogar direkt um 3 Jahre verlängert. Es ist halt nun mal so: Die Geocaching-Seite ist für spezielle Suchen oder Statistiken/Informationen einfach Mist, das war aber schon immer so gewesen.

    Aber zum eigentlichen Thema: ich habe schon einige Pflieger-Caches gemacht und musste bei keinem in einem Geschäft irgendwas kaufen oder irgendjemanden anquatschen, von daher kann man den Kommerziell-Vorwurf eigentlich entkräftigen. Ich wüsste um ehrlich zu sein auch gerade keinen Cache von ihm, wo man Eintritt zahlen muss.

    Ja, die sind halt einfach handwerklich gut gemacht, man muss auch mal bisschen nachdenken und nicht nur lieblose Filmdosen in der Landschaft, so dass ich seine Dosen eigentlich immer gern aufsuche, wenn ich in der Ecke unterwegs bin.

    Mit Cacher-Reisen war ich auch schon unterwegs, aber hier muss ich ehrlich sagen, dass ich das, bis auf eine gewisse Destination, wohl nicht mehr wieder machen werde.

    Zum Abschluss: wie sage ich immer so schön? Es gibt über 3 Millionen Caches. Wenn mir eine nicht gefällt, dann mache ich eben eine andere Dose.

  • #5

    Toni vom Team Lockentoni (Donnerstag, 09 September 2021 13:10)

    Also, ich habe auch schon nen Cache für Daniel gebaut und bin entlohnt worden. Ich habe ihn auch 2* persöhnlich getroffen und finde, dass er sich den Arsch wund arbeitet damit sich das trägt. Es steckt ein riesiger Aufwand dahinter und es schafft auch Srbeitsplätze. Wir hatten schon sehr viel Spass mit den Caches von seiner Firma und haben nicht kaufen oderzahken müssen. Daher kann ich es nicht nachvollziehen, warum Du Dich so darüber aufregst. Mittlerweile wird doch aus allem Geld geschlagen, jeder wie er mag, man muss die Caches ja nicht besuchen. Daniel hat echt schon so viel gemacht, vomrollenden Escape-Room bis zum Outdoorerlebnis, es ist bestimmt nicht alles gut gegangen und es wurde mit Sicherheit auch die eine oder andere rote Zahl geschrieben. Wir , das Team Lockentoni finden es absolut okay und gut was er und seine Jung und Mädels da aufgezogen haben.

  • #6

    Die Blümchen (Donnerstag, 09 September 2021 14:03)

    Hallo Toni, danke für deinen Kommentar.
    Er zeigt mir, dass ich wohl doch zu missverständlich vormuliert habe.
    Ich möchte auch hierauf nochmal eingehen, weil ich befürchte dass einige diesen Artikel falsch verstanden haben.

    Es geht nicht darum, dass jemand transparent mit seinen Dienstleistungen Geld verdient. Es geht auch nicht darum, dass man als Geocacher etwas für eine Leistung bezahlen muss oder dass jemand sich den Arsch wund arbeitet um erfolgreich zu sein.

    Es geht darum, dass hier Geld von Firmen die Geocacher als Einnahmequelle sehen für jeden einzelnen onlinelog bezahlen. Das tun die aber nicht weil sie das Hobby so toll finden, sondern weil Herr Pflieger ihnen die Geocacher als potentielle Kunden verkauft. Er rühmt sich in seinen Werbevideos damit, dass er die Kunden / Geocacher zu den Firmen bringt, damit diese ihre Waren kaufen. Dies geschieht aber so versteckt, dass kein Geocacher davon Wind bekommt. Er nutzt eine weitgehend ehrenamtliche Plattform und die Hobbytreibenden um mit Ihnen Geld zu verdienen. Da steht die Werbung und der Verkauf an Firmen im Vordergrund nicht das Dosen bauen! Das hat mit dem Geocaching wie wir es sonst betreiben nichts zu tun und dass so viele diesen Artikel falsch verstehen, zeigt mir nur, wie gut diese Täuschung funktioniert. Geocacher werden hier ungefragt benutzt nicht mehr und nicht weniger. Wenn einige dies gerne mitmachen um eine hübsche Dose zu besuchen dann bitteschön, gerne! Aber ich möchte wissen, wenn ich an Firmen verkauft werde um als Werbeobjekt zu dienen. Daher besitze ich z.B. auch keine Paybackkarte. Ich möchte schlicht wissen, wer mit mir Kohle verdient. Wenn ich dann damit einverstanden bin ist alles gut. Herr Pflieger fragt aber noch nicht mal. Er macht...
    Im übrigen muss z. B. jeder Blogbeitrag oder Post in dem Werbung gemacht wird auch als solche gekennzeichnet werden.
    Auf der gleichen Plattform auf der Herr Pflieger Werbung mit Dosen macht um Geld zu verdienen mit Menschen  die dazu nicht mal gefragt wurden, dürfen Speisekarten bei Events nicht im Listing erscheinen und Markennamen wie z.B. Lego nicht genannt werden.
    Findet den Fehler!

  • #7

    Sensenschwinger (Donnerstag, 09 September 2021 16:38)

    Also grundsätzlich sehe ich es auch mal so, dass ich die Methoden von Daniel teilweise fragwürdig finde. Und soweit mir von einem Insider erzählt wurde gibt es Geld nicht nur für Onlinelogs sondern auch für Favos. Wie hoch dieser Betrag ist kann ich nicht sagen, aber es scheint ja doch lukrativ zu sein. Auch wurde in einer Werbebotschaft einst das Projekt Taschen-CITO angepriesen, da wurde darauf verwiesen, dass die Mitglieder dieses Projektes ihre Tachen-CITOS kostenlos abgeben und man so als Werbender seinen Cache noch attraktiver gestalten kann indem man diese dort auslegt. Ohne dies vorher mit den Aktiven in diesem Projekt abzusprechen, wohlgemerkt.
    Andererseits entstehen mir als Cacher keine Kosten durch das Besuchen seiner Caches. Daher bin ich durchaus bereit diese Caches trotzdem zu machen.
    Was die Causa Staubfinger angeht, so wie ich das damals mitbekommen hab wollte er mit seinen Caches nicht Geld verdienen sondern die Kosten für den Erhalt der Caches decken, was mit dem Verkauf von Merchandising nicht ausreichte. Andererseits finde ich ein Icon für Bezahlcaches wiederum problematisch, da es durchaus dazu führen könnte, dass Caches mit direkter Gewinnabsicht veröffentlicht werden. Also insgesamt durchaus ein sehr weitreichendes Thema und ich hab noch eine eher ambivalente Betrachtungsweise.

  • #8

    ein Cacher (Samstag, 11 September 2021 07:39)

    Ich muss noch ergänzen zu meinem Kommentar, dass ich tatsächlich schon für Caches Eintritt bezahlt habe, und das waren Caches in Kirchtürmen. Es waren aber immer nur 1-2 Euro und außerdem hatte man ja noch den Mehrwert einer tollen Aussicht bekommen.